DIY-Dienstag: Schlüsselbänder

Es ist schon wieder Dienstag. Kinders, wie die Zeit vergeht! Bei mir verging die Zeit letzten Mittwoch auch wie im Fluge, ich machte mich nämlich daran, endlich mal selbst ein…

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…zu nähen. Das hatte ich schon lange geplant und plötzlich überkam mich die Lust, das endlich mal umzusetzen. Ich hatte früher schon Schlüsselbänder mit großen Nieten gemacht, allerdings konnte ich da zum einen noch nicht so gut absteppen und zum anderen hat sich der Stoff irgendwann aus den Nieten gelöst. Deshalb versuchte ich es diesmal mit D-Haken in der Hoffnung, dass es lange hält.

Meine Überlegungen zur Größe des Schlüsselbandes und das Schnittmuster habe ich hier für euch aufgeschrieben:

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Wie ihr seht, habe ich mich bei diesem Schlüsselband für zwei verschiedene Stoffe entschieden. Aus diesen habe ich je ein Stück mit den Maßen 11,5×13 cm ausgeschniten und an der kürzeren Seite rechts auf rechts zusammengenäht. Anschließend habe ich den Stoff längs in der Mitte gefaltet (die rechte/schöne Seite nach außen) und das gebügelt:

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Im nächsten Schritt habe ich die eine Hälfte nochmals halbiert. Hierbei ruhig mit dem Lineal nochmal nachmessen, dass der Stoff eine gleichmäßige Breite von 3 cm hat.

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Anschließend habe ich die andere Seite ebenso eingeschlagen. Je genauer ihr hier darauf achtet, dass die beiden Kanten gleichmäßig übereinander liegen, desto schöner wird das Schlüsselband am Ende. Nun werden beide Seiten abgesteppt, zuerst die “offene” und anschließend die andere Seite. Die Wahl des Garns hat mich hier eine ganze Weile beschäftigt, rot auf blau oder lieber blau auf rot? Letztendlich habe ich mich, wie man sieht, für das kontrastreiche gelb entschieden, was auch in dem Webband vorkommt.

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Als nächstes habe ich das Webband angenäht. Dieses habe ich vorher mit Stylefix fixiert damit es beim Nähen nicht verrutscht.

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Anschließend müssen die Enden noch versäubert werden, damit nichts ausfranst.

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Nun kann man den D-Haken aufstecken und die beiden Enden rechts auf rechts festnähen.

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Im letzten Schritt wird das Band noch fixiert. Ich habe dazu das zusammengenähte Stück so gelegt, dass es 3 cm von der Oberkante weg ist und man ein Quadrat erhält. Hierbei empfehle ich, nicht zu nah an der Kante zu nähen, weil es sich dann durch die ganzen Lagen hindurch ein bisschen einfacher nähen lässt.

Et voilà:

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Da ich den Stoff nicht nur knappkantig eingeschlagen habe, sondern er bis zur Mitte geht, liegen in dem Schlüsselband vier Stoffschichten übereinander und es ist entsprechend stabil.

Nachdem ich einmal in Fahrt war, habe ich noch zwei Schlüsselbänder genäht. Eins für Männer:

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und eins für eine Freundin, der diese Stoffe schon bei meiner Tablettasche so gut gefallen haben. Hier habe ich wegen der Feder die Stoffmaße ein wenige verändert.

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Die Welt durch die rosarote Brille gesehen

Wie ist euer Wochenende bisher? Grau und trüb? Dann sind diese Fotos genau das Richtige, sie bringen nämlich Farbe in euer Leben!

Ich hab meiner Supersampler letztens nicht nur die rosarote Brille aufgesetzt, ich hab ihr eine blau-gelb-grün-rosa Brille aufgesetzt. Mir kam nämlich die Idee, dass es bestimmt schön aussieht, wenn jeder Streifen auf den Fotos von einer anderen Farbe dominiert wird. Also habe ich Farbfilter zurechtgeschnitten und mit Tesafilm auf die Kamera geklebt. Dadurch sah diese sehr lustig aus, für die Fotos hat sich das aber gelohnt! Auch die Befürchtung, die Fotos könnten zu dunkel werden hat sich mit einem ISO 400 Film zum Glück nicht bestätigt. Folgt mir auf meinem “Testausflug”.

Wir starten am Hauptbahnhof:

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Dort warten wir auf unsere Straßenbahn. Diese ist es leider nicht:

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Die nächste können wir aber nehmen:

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Im Zoo angekommen, sehen wir große Vogelgehege:

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Dieser Weg führt zu meinen Lieblingstieren, den Elefanten:

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Wir kommen an einem kleinen Wasserfall vorbei:

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Und sehen schöne Bäume:

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Und noch mehr schöne Bäume:

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Zugegeben, für einen Zoobesuch habe ich viel zu wenige Tiere fotografiert. Die bunten Bilder jedenfalls gefallen mir sehr gut. Allerdings bekomme ich jedesmal einen Ohrwurm, wenn ich die Bilder sehe: “Ich mach mir die Welt wiedewiedewie sie mir gefällt…”

Ich wünsche noch ein (farben)frohes Wochenende!

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Dass ich fotografieren liebe, sollte bekannt sein. Gestern bin ich über ein Zitat zum Thema Fotografie gestoßen das mir so gut gefallen hat und ich es sofort irgendwo schön aufschreiben wollte. Generell bin ich ein großer Fan von Fotos mit Sprüchen und wollte mich nun auch selbst mal daran versuchen.

Ich suchte also in meiner gar nicht mehr so kleinen Sammlung analoger Fotos nach einem Foto mit möglichst ähnlichen Farben in Hochformat, damit man es als Handysperrbild nutzen kann. Letztendlich entschied ich mich für dieses Redscalefoto von meinem Sommerurlaub auf Rügen:

32Dem einen oder anderen durfte es von meinem Beitrag an Fees Fotowettbewerb bekannt sein. (An dieser Stelle sei mir der kleine Hinweis vergönnt, dass letzte Woche die Gewinner bekannt gegeben wurden und tadaa! MeinRedscale-Hals-über-Kopf-Seebrücken-Foto hat sogar mit gewonnen.) Diesmal hat das Foto eine bisschen andere Farbgebung. Das liegt daran, dass ich das letzte Mal nur die Abzüge scannen konnte und diesmal aber das Negativ gescannt habt.

Da das von mir gefundene Zitat sich auch um Negative dreht, habe ich das Foto invertiert und anschließend den Spruch darauf geschrieben. Dabei habe ich für meine digitalisierte Handschrift einen Farbton aus dem ursprünglichen Bild verwendet.

Doch um es mit Goethes Worten zu sagen: “Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich nun endlich Taten seh’n!”
Hier ist das Ergebnis:

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Und da ich einmal so schön dabei war, habe ich das Ganze gleich nochmal in Querformat gemacht.

Aus diesem Redscalebild, geschossen während einer Fahrt mit dem Rasenden Roland:

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wurde dieses Spruchbild:

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Kinotag: Männerhort

Auch diese Woche war ich wieder im Kino und möchte euch pünktlich zum heutigen Kinotag einen Film vorstellen. Wie auch letzte Woche schon war es ein deutscher Film mit Elyas M’Barek. Doch da hört es mit den Parallelen leider fast auch schon wieder auf. Letzte Woche hatte ich keine hohen Erwartungen und wurde positiv überrascht und diese Woche habe ich mich wirklich auf den Film gefreut, dachte ich erlebe neunzig Minuten Spaß zum Feierabend, und wurde negativ überrascht. Vielleicht hatte ich einfach zu viel erwartet. Generell mag ich deutsche Komödien, doch in dieser waren für meinen Geschmack zu wenige und auch irgendwie zu ausgeleiterte Witze. Und auch die Handlung war eher flach, schon während ich im Kino saß, habe ich darüber nachgedacht, dass der Film mich enttäuscht und mich gefragt, ob da noch etwas kommt. Sowas ist bei mir recht ungewöhnlich. Normalerweise sitze ich im Kino, vergesse komplett die Welt um mich herum und überlege erst hinterher, wie gut mir der Film gefallen hat. Hier noch der aktuelle Trailer:

Wer allerdings aktuell Lust auf Kino hat dem sei von meiner Seite aus nochmal Who am I empfohlen. Keine Komödie, aber fesselnd, spannend, interessant und überraschend.

Nichtsdestotrotz noch meine persönliche Bewertung:

Handlung: ★★☆☆☆
Schauspieler: ★★★★☆
Musik: ★★★☆☆
Gesamtpaket: ★★☆☆☆

DIY-Dienstag: Kartenbasteln

Ich habe mir überlegt, dass ich den DIY-Dienstag ins Leben rufe. Mein Ziel dabei ist es, jeden Dienstag eine DIY-Idee zu zeigen. Zum einem herrscht dann hier eine gewisse Regelmäßigkeit und alle, die an DIY-Ideen interessiert sind, wissen künftig an welchen Tag sich ein Blick auf meinen Blog besonders lohnt, zum anderen habe dann auch ich den Anspruch für jeden Dienstag etwas zu basteln.

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Gestern Abend habe ich mich endlich mal wieder daran gemacht meinen Kartenvorrat aufzufüllen. Da ich gerne Briefe schreibe, kann ich selbstgemachte Karten immer gebrauchen. Grundlage diesmal waren Blätter aus diesem Papierblock:

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Den Block hatte ich vor einer Weile mal bei Idee gesehen und meiner Mutti gaaaanz unauffällig gesagt, dass er mir gefällt und ihn dann auch geschenkt bekommen. Besonders gut gefällt mir an dem Papier die untere Kante. Diese habe ich immer so geknickt, dass noch ein Stück von der schön bedruckten und farblich passenden Papierrückseite zu sehen ist. Außerdem beinhaltet der Block zwei Blätter mit verschiedenen Schiften, die habe ich teilweise auch auf die Karten geklebt. Beim Basteln sah es bei mir so aus:

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Da das benötigte Papier für die Karten ein bisschen kleiner als die Blätter ist, hatte ich von jedem Motiv einen Streifen übrig und klebte einen Teil davon auf den dazugehörenden Briefumschlag. Wenn der Brief geschrieben und der Umschlag verklebt ist, könnte ich mir auch noch eine Umrahmung des Umschlags mit passenden Masking Tape gut vorstellen.

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Bei manchen Karten habe ich das Papierfeld leer gelassen. Hier kann ich entweder in das Feld oder auch auf den unteren, farbig abgesetzten Wellenstreifen noch Botschaften wie “Happy Birthday!” oder “Danke!” schreiben.

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Last but not least noch eine kleine Auswahl der fertigen Werke:

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Uuuund Action!

Pünktlich zum entspannten Wochenende möchte ich euch einige Supersamplerfotos zeigen. Ende August hatte ich lieben Besuch in Leipzig, wir waren unter Anderem auf dem Völki und im Belantis. Das Belantis bezeichnet sich selbst gerne als Ostdeutschlands größten Freizeitpark und ist von mir aus mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln in knapp einer Stunde zu erreichen. Perfekt also, wenn man mal richtig viel Adrenalin verbrauchen und einen ganzen Tag Spaß haben möchte.

Wir hatten super schönes Wetter und obwohl noch Sommerferien waren, musste man nur wenig anstehen. Da wir die Karten im Vorverkauf geholt hatten, kostete es “nur” noch 25,90 € Eintritt. Wir waren aber auch sieben Stunden dort, sind ganz viele Fahrgeschäfte gefahren und was ich besonders toll finde: seit diesem Jahr kann man ohne Aufpreis sogar kleinen Paddelbooten ausleihen und den Park so vom Wasser aus erleben. (Wenn man sich dabei aufgrund leichter Unfähigkeit plötzlich quer zum Fluss befindet, empfehle ich dies, genau wie wir, direkt unter einer Brücke zu tun. Da bekommen die anderen Besucher wenigstens nichts von den Paddelkönnen mit…:) )
Kurzum: wir hatten einen sehr schönen Tag und hier kommen die Bilder!

Wir beginnen mit der schnellst, verrücktesten und aufregendsten Achterbahn die ich bisher gefahren bin: Huracan. Wie man sieht, wird man im 90° Winkel nach oben gezogen (für mich übrigens das gruseligste an der ganzen Fahrt) und genauso senkrecht geht es – mit der fünffachen Erdanziehungskraft – wieder bergab.

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Anschließend geht es weiter mit Loopings und anderen verrückten Dingen:

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Und weil aller guten Dinge ja bekanntlich drei sind, hier nochmal ein Foto wie ein Wagen hochgezogen wird und hinunter saust:

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Wem diese Achterbahn zu verrückt ist, sei der Drachenritt empfohlen. Eine wesentlich harmlosere, aber nicht weniger lustige Achterbahn die um eine Burg herumgebaut ist.

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Bei mir auch sehr beliebt ist die Römische Fassschaukel:

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Huuuuiiiii!

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Auch die Wasserrutsche ist toll! Wir hatten sogar das Glück ganz vorne zu sitzen und unsere Hosen mussten wir hinterher auch nicht mehr waschen.

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Unser Favorit und das einzige, was wir an diesem Tag dreimal gefahren sind war allerdings Capt’n Black’s Piratentaufe. Ein kleiner Freefalltower bei dem man vorher nie wusste, wie weit und schnell man nach unten fällt und auf dem wir deswegen am meisten lachen mussten.

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Kinotag: Who am I

Habt ihr euch schon mal Gedanken über Eure Sicherheit im Netz gemacht? Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Thema bisher immer ziemlich vernachlässigt habe. Klar, ich hab immerhin nicht mehr überall das gleiche Passwort und mittlerweile meist eher wirre Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen. Aber das war es dann auch schon. Allerdings frage ich mich nach dem gestrigen Film eh, ob ich mich selbst besser schützen könnte. Ich war gestern zu WHO AM I im Kino.

Ein deutscher Hackerfilm. Mit dem Thema Hacken kannte ich mich bisher auch eher gar nicht aus. Die Filmvorschau sah aber ganz gut aus und hey, es gestern war ein trüber Mittwoch und Elyas m’Barek spielte mit. Der Film hätte also wirklich sehr schlecht sein müssen, damit ich den Kinobesuch bereue. Doch das war er nicht. Ganz und gar nicht! Im Gegenteil, ich fand ihn sogar echt gut. Wahrscheinlich auch weil ich mal mit einem mir ziemlich unbekannten Thema in Kontakt gekommen bin. Der Film bot einen guten Kontrast zu den ganzen Komödien die ich sonst so gerne sehe. Das Thema ist sehr interessant umgesetzt und durch einige vollkommen unerwartete Wendungen ist der Film auch sehr spannend und fesselnd… So, mehr wird aber nicht verraten!

Meine persönliche Bewertung:

Handlung: ★★★★★
Schauspieler: ★★★★☆
Musik: ★★☆☆☆
Gesamtpaket: ★★★★☆