Neues aus dem Zug

Wie sollte es anders sein, ich fahre mal wieder mit dem Zug quer durch die Republik. Gerade bin ich in Frankfurt (Main) umgestiegen. Als ich mich in dem neuen ICE niedergelassen hatte, sagte der Zugbegleiter durch, in welchem Zug wir uns befinden. Hab ich so auch noch nicht erlebt. Sehr freundlich für die Leute, die nicht lesen können oder sich trotz des angezeigten Ziels nicht sicher sind, ob die Anzeige stimmt und der Zug auch wirklich dort hin fährt…

Kurz darauf kam aber die nächste Ansage, diesmal in einem sehr belehrenden Ton: “Werte Fahrgäste, ich möchte Sie vor Taschendiebe warnen. Lassen Sie ihr Gepackte niemals unbeaufsichtigt!!!” Gibt es wirklich Leute, die in Züge einsteigen, klauen und wieder aussteigen? Offensichtlich. :-(
Und die viel wichtigere Frage: passe ich mit meinem Gepäck überhaupt in die Zugtoilette?

Wie gut, dass ich diese im letzten Zug aufgesucht hatte. Da hab ich eine nette ältere Dame gebeten auf mein Gepäck aufzupassen. Und falls mir jemals etwas während der Fahrt geklaut wird, werde ich es bereuen, nicht wie in Jugendtagen meine Detektivtasche dabei zu haben. In dieser fanden sich neben Utensilien zur Sicherung von Fingerabdrücken und Diktiergerät viele weitere nützliche Dinge wie Taschenlampe, Handschuhe, Notizblock und Pinzette. So könnte man sich auch die Zugfahrt verkürzen.

Der Zugchef weiß alles!

Ich sitze gerade im Zug. Er ist gut gefüllt, aber nicht übervoll. Da ich von der Insel Rügen komme, haben viele Leute viel Gepäck dabei. Als wir in Angermünde wieder abgefahren sind, kommt eine Durchsage: “Werte Damen und Herren, liebe Kinder, bitte beachten Sie, dass kein Gepäck in den Gängen stehen darf. So dürfen wir in Berlin nicht in den Tunnel fahren weil die Fluchtwege versperrt sind. Ich wiederhole nochmal, dass kein Gepäck in den Gängen stehen darf. Auch nicht im Wagen 8!”
So weit, so gut. Keine viertel Stunde später kam schon die nächste Durchsage: “Werte Damen und Herren, liebe Kinder, bitte beachten Sie, dass dies ein Nichtraucherzug ist und das Rauchen im gesamten Zug verboten ist. Dies gilt auch für die Toiletten. Insbesondere für die Behindertentoilette im Wagen 11!”
Leider muss ich jetzt aussteigen, ich hätte zu gerne gehört, ob der Zugchef noch weitere Vergehen aufdeckt!

Fichtelberg

Nachdem ich den letzten Artikel über den Fichtelberg geschrieben habe ist mir eingefallen, dass ich Anfang Juni schon mal auf dem Fichtelberg war. Leider hab ich damals mit meiner unerwartet großen Kraft etwas Unheil angerichtet und den Film teilweise überbelichtet. Dadurch sind die Fotos farblich aber sehr interessant geworden.

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Hoch ging es selbstverständlich mit der Schwebebahn!

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Hier hab ich aufnehmen wollen, wie die Bahn ankommt. Leider ist das Foto verwackelt. Aber die Idee fand ich so toll, dass ich das Foto trotzdem zeige.

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Oben angekommen genossen wir die tolle Aussicht:

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Um noch höher zu kommen bestiegen wir auch das Gipfelhaus:

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Und sahen von noch weiter oben auf unsere Umgebung herab:

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Ehe es mit der Gondelbahn wieder hinunter ging:

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Zu guter letzt begaben wir uns noch auf die gefährliche Fahrt mit der Sommerrodelbahn:

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Die Fotos hab ich übrigens alle mit der La Sardina gemacht.
Zusammenfassend ist zu sagen: Oberwiesenthal ist eine Reise wert. Und ich hab eine wunderschöne Haamit!

Auf Fototour

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So sah es letzten Freitag aus als ich zur Fototour auf dem Fichtelberg unterwegs war und eine kleine Kaffeepause machte.
Selbstverständlich ist das Foto überhaupt nicht gestellt. Ich lege meine Kameras immer so präsentativ vor mich hin! ;-)

(Näh-)Ferien

Ich hab Ferien und wie könnte ich die besser verbringen als mit nähen?

Es entstanden unter anderem eine Tablethülle:

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Eine Kosmetiktasche mit Prinzessinenstoff:

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Und, um für den nächsten Urlaub gerüstet zu sein, eine Taschenbuchhülle…:

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(Mit integriertem Lesezeichen, was ich besonders toll finde.)

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…und ein Kissen für kopfschmerzfreies, faules rumliegen am Strand:

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Mein Leipzig lob’ ich mir!

Ja, es ist wirklich einfallsreich, wenn man seine Leipzigbilder zeigt und dabei diese Überschrift verwendet… Aber es stimmt ja auch einfach! Ich lobe mir mein Leipzig! Ja, nach einem halben Jahr dort bezeichne ich es als “meins” als wäre es das schon Jahrzehnte (also zwei, mehr geht ja bei mir nicht).

Bei bereits erwähnter Fototour machte ich Dank des strahlend blauen Himmels einige Bilder.  Über die Schönheit dieser dürft ihr nun selbst urteilen.

 

Wir beginnen bei den Höfen am Brühl, wir Leipziger sagen auch Blechbüchse dazu:

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Dank ihrer silberen Wellen-/Riffelform bildet sie einen starken Kontrast zu älteren, traditionellen Häusern.

Uns durch viele shoppende Menschen kämpfend (bei den Deutschlandfanartikel wurde ich selbst vom Shoppingwahn befallen) geht es weiter zum Markt. Dort halte ich mich oft und gerne auf, beobachte Leute oder kaufe freitags das beste Brot der Stadt frisch aus dem Steinkohleofen.

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Sehr gut gefällt mir auch der Eingang zum Citytunnel den ich bestimmt erst zehn Mal fotografiert habe, hier einmal normal und einmal überlagert mit dem Alten Rathaus.

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So, nach diesem anstrengendem Tag (ok, so anstregend war der bisher beschriebene Weg nicht, bei uns kamen aber noch shoppen und ein Besuch im Zeitgeschichtlichen Forum hinzu) haben wir uns eine Verschnaufpause verdient! Da mein Besuch wieder zum Bahnhof muss, verbringen wir diese am Schwanenteich mit Blick auf das Wintergartenhochhaus.

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Und wer keine Kraft mehr zum sitzen hat, kann sich ja auch einfach hinlegen.Scannen0011