Internettipp (auf säggsch)

Orschwerbleede! Dis gloobste ni! Nu gibd’s die Seide von dor Du Dresden och off säggsch!

Ok ok, ich hör ja schon auf! Da ich im Erzgebirge aufgewachsen bin, ist mein sächsisch, vorallem geschrieben, weder gut, noch originalgetreu. Letztens habe ich schon mit einem Schmunzeln diesen Artikel in der LVZ gelesen wo es um die sächsischen Worte des Jahres ging. (Ich sage nur: Formblemberd mit dem Gelumbe aber nisch eure Zeid, sonsd vergasst ihr noch euer Däschdlmäschdl!)

Ich bin grundsätzlich ein großer Freund von Dialekten und mag es auch, wenn man bei Personen hören kann, wo sie her kommen. Deswegen war ich heute auch hoch erfreut, als ich gesehen habe, dass es die Internetseite der großen TU Dresden (meener DU, wenn de’s so willsd) jetzt auch auf sächsisch gibt. Egal, ob ihr Schdudieninderessierde, Absolvendn, Midarbeidor oder von dor Bresse seid, ein Schmunzeln wird wohl in jedem Gesicht auftauchen wenn man die Seite liest. Schaut auch in den Veranschdaldungsgalendor, vielleicht ist ja auch was für euch dabei. Diesen Samstag ist zum Beispiel “Dag dor Vereendn Nadsion” oder habt ihr eher Lust auf “Phüsig am Samsdag“? Isch wünsch euch off jeden Fall nu mescha Spaß beim lesn!

Mich gibt’s jetzt auch bei Instagram

Gestern kam mir die Idee mich bei Instagram anzumelden. Beim Lesen diverser Blogs stolpere ich gerne mal über irgendwelche Hinweise auf Instagram. Bisher hatte ich mich noch nicht damit beschäftigt, da ich aber sowieso gerne Fotos mache und diese in die Welt “hinausposaune” kann ich da ja nicht so falsch sein.

Allerdings hatte ich ein Problem bei der Anmeldung, denn “annalaute” war nicht mehr verfügbar. Sowas doofes! Eigentlich gibt es diesen Namen immer noch und das bedeutete ja, dass noch ein anderer die Namensidee hatte! Also habe ich mal geguckt, wer sich hinter dieser annalaute denn verbirgt. Und siehe da: wer sollte es anders sein als ich selbst!? Man kann sich vorstellen, wie ich da lachen musste. Im Juli 2012 hatte ich mich offensichtlich schon mal bei Instagram angemeldet, ein Foto hochgeladen und es dann wieder sein lassen. Deswegen hat mein Instagramprofil jetzt schon zwei Fotos, eins von vor 117 Wochen, und eins von heute. Bei dem von heute handelt es sich übrigens um meinen Frühstückskaffee vom letzten Sonntag. Ich war mit meiner Mutti im wunderschönen (und leider bald schließenden) Café Annabella in Annaberg und da bekamen wir diese tolle Cafés au Lait serviert:

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DIY-Dienstag: Schlüsselbänder

Es ist schon wieder Dienstag. Kinders, wie die Zeit vergeht! Bei mir verging die Zeit letzten Mittwoch auch wie im Fluge, ich machte mich nämlich daran, endlich mal selbst ein…

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…zu nähen. Das hatte ich schon lange geplant und plötzlich überkam mich die Lust, das endlich mal umzusetzen. Ich hatte früher schon Schlüsselbänder mit großen Nieten gemacht, allerdings konnte ich da zum einen noch nicht so gut absteppen und zum anderen hat sich der Stoff irgendwann aus den Nieten gelöst. Deshalb versuchte ich es diesmal mit D-Haken in der Hoffnung, dass es lange hält.

Meine Überlegungen zur Größe des Schlüsselbandes und das Schnittmuster habe ich hier für euch aufgeschrieben:

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Wie ihr seht, habe ich mich bei diesem Schlüsselband für zwei verschiedene Stoffe entschieden. Aus diesen habe ich je ein Stück mit den Maßen 11,5×13 cm ausgeschniten und an der kürzeren Seite rechts auf rechts zusammengenäht. Anschließend habe ich den Stoff längs in der Mitte gefaltet (die rechte/schöne Seite nach außen) und das gebügelt:

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Im nächsten Schritt habe ich die eine Hälfte nochmals halbiert. Hierbei ruhig mit dem Lineal nochmal nachmessen, dass der Stoff eine gleichmäßige Breite von 3 cm hat.

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Anschließend habe ich die andere Seite ebenso eingeschlagen. Je genauer ihr hier darauf achtet, dass die beiden Kanten gleichmäßig übereinander liegen, desto schöner wird das Schlüsselband am Ende. Nun werden beide Seiten abgesteppt, zuerst die “offene” und anschließend die andere Seite. Die Wahl des Garns hat mich hier eine ganze Weile beschäftigt, rot auf blau oder lieber blau auf rot? Letztendlich habe ich mich, wie man sieht, für das kontrastreiche gelb entschieden, was auch in dem Webband vorkommt.

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Als nächstes habe ich das Webband angenäht. Dieses habe ich vorher mit Stylefix fixiert damit es beim Nähen nicht verrutscht.

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Anschließend müssen die Enden noch versäubert werden, damit nichts ausfranst.

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Nun kann man den D-Haken aufstecken und die beiden Enden rechts auf rechts festnähen.

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Im letzten Schritt wird das Band noch fixiert. Ich habe dazu das zusammengenähte Stück so gelegt, dass es 3 cm von der Oberkante weg ist und man ein Quadrat erhält. Hierbei empfehle ich, nicht zu nah an der Kante zu nähen, weil es sich dann durch die ganzen Lagen hindurch ein bisschen einfacher nähen lässt.

Et voilà:

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Da ich den Stoff nicht nur knappkantig eingeschlagen habe, sondern er bis zur Mitte geht, liegen in dem Schlüsselband vier Stoffschichten übereinander und es ist entsprechend stabil.

Nachdem ich einmal in Fahrt war, habe ich noch zwei Schlüsselbänder genäht. Eins für Männer:

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und eins für eine Freundin, der diese Stoffe schon bei meiner Tablettasche so gut gefallen haben. Hier habe ich wegen der Feder die Stoffmaße ein wenige verändert.

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Die Welt durch die rosarote Brille gesehen

Wie ist euer Wochenende bisher? Grau und trüb? Dann sind diese Fotos genau das Richtige, sie bringen nämlich Farbe in euer Leben!

Ich hab meiner Supersampler letztens nicht nur die rosarote Brille aufgesetzt, ich hab ihr eine blau-gelb-grün-rosa Brille aufgesetzt. Mir kam nämlich die Idee, dass es bestimmt schön aussieht, wenn jeder Streifen auf den Fotos von einer anderen Farbe dominiert wird. Also habe ich Farbfilter zurechtgeschnitten und mit Tesafilm auf die Kamera geklebt. Dadurch sah diese sehr lustig aus, für die Fotos hat sich das aber gelohnt! Auch die Befürchtung, die Fotos könnten zu dunkel werden hat sich mit einem ISO 400 Film zum Glück nicht bestätigt. Folgt mir auf meinem “Testausflug”.

Wir starten am Hauptbahnhof:

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Dort warten wir auf unsere Straßenbahn. Diese ist es leider nicht:

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Die nächste können wir aber nehmen:

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Im Zoo angekommen, sehen wir große Vogelgehege:

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Dieser Weg führt zu meinen Lieblingstieren, den Elefanten:

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Wir kommen an einem kleinen Wasserfall vorbei:

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Und sehen schöne Bäume:

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Und noch mehr schöne Bäume:

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Zugegeben, für einen Zoobesuch habe ich viel zu wenige Tiere fotografiert. Die bunten Bilder jedenfalls gefallen mir sehr gut. Allerdings bekomme ich jedesmal einen Ohrwurm, wenn ich die Bilder sehe: “Ich mach mir die Welt wiedewiedewie sie mir gefällt…”

Ich wünsche noch ein (farben)frohes Wochenende!

Printable: Photography

Dass ich fotografieren liebe, sollte bekannt sein. Gestern bin ich über ein Zitat zum Thema Fotografie gestoßen das mir so gut gefallen hat und ich es sofort irgendwo schön aufschreiben wollte. Generell bin ich ein großer Fan von Fotos mit Sprüchen und wollte mich nun auch selbst mal daran versuchen.

Ich suchte also in meiner gar nicht mehr so kleinen Sammlung analoger Fotos nach einem Foto mit möglichst ähnlichen Farben in Hochformat, damit man es als Handysperrbild nutzen kann. Letztendlich entschied ich mich für dieses Redscalefoto von meinem Sommerurlaub auf Rügen:

32Dem einen oder anderen durfte es von meinem Beitrag an Fees Fotowettbewerb bekannt sein. (An dieser Stelle sei mir der kleine Hinweis vergönnt, dass letzte Woche die Gewinner bekannt gegeben wurden und tadaa! MeinRedscale-Hals-über-Kopf-Seebrücken-Foto hat sogar mit gewonnen.) Diesmal hat das Foto eine bisschen andere Farbgebung. Das liegt daran, dass ich das letzte Mal nur die Abzüge scannen konnte und diesmal aber das Negativ gescannt habt.

Da das von mir gefundene Zitat sich auch um Negative dreht, habe ich das Foto invertiert und anschließend den Spruch darauf geschrieben. Dabei habe ich für meine digitalisierte Handschrift einen Farbton aus dem ursprünglichen Bild verwendet.

Doch um es mit Goethes Worten zu sagen: “Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich nun endlich Taten seh’n!”
Hier ist das Ergebnis:

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Und da ich einmal so schön dabei war, habe ich das Ganze gleich nochmal in Querformat gemacht.

Aus diesem Redscalebild, geschossen während einer Fahrt mit dem Rasenden Roland:

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wurde dieses Spruchbild:

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Kinotag: Männerhort

Auch diese Woche war ich wieder im Kino und möchte euch pünktlich zum heutigen Kinotag einen Film vorstellen. Wie auch letzte Woche schon war es ein deutscher Film mit Elyas M’Barek. Doch da hört es mit den Parallelen leider fast auch schon wieder auf. Letzte Woche hatte ich keine hohen Erwartungen und wurde positiv überrascht und diese Woche habe ich mich wirklich auf den Film gefreut, dachte ich erlebe neunzig Minuten Spaß zum Feierabend, und wurde negativ überrascht. Vielleicht hatte ich einfach zu viel erwartet. Generell mag ich deutsche Komödien, doch in dieser waren für meinen Geschmack zu wenige und auch irgendwie zu ausgeleiterte Witze. Und auch die Handlung war eher flach, schon während ich im Kino saß, habe ich darüber nachgedacht, dass der Film mich enttäuscht und mich gefragt, ob da noch etwas kommt. Sowas ist bei mir recht ungewöhnlich. Normalerweise sitze ich im Kino, vergesse komplett die Welt um mich herum und überlege erst hinterher, wie gut mir der Film gefallen hat. Hier noch der aktuelle Trailer:

Wer allerdings aktuell Lust auf Kino hat dem sei von meiner Seite aus nochmal Who am I empfohlen. Keine Komödie, aber fesselnd, spannend, interessant und überraschend.

Nichtsdestotrotz noch meine persönliche Bewertung:

Handlung: ★★☆☆☆
Schauspieler: ★★★★☆
Musik: ★★★☆☆
Gesamtpaket: ★★☆☆☆

DIY-Dienstag: Kartenbasteln

Ich habe mir überlegt, dass ich den DIY-Dienstag ins Leben rufe. Mein Ziel dabei ist es, jeden Dienstag eine DIY-Idee zu zeigen. Zum einem herrscht dann hier eine gewisse Regelmäßigkeit und alle, die an DIY-Ideen interessiert sind, wissen künftig an welchen Tag sich ein Blick auf meinen Blog besonders lohnt, zum anderen habe dann auch ich den Anspruch für jeden Dienstag etwas zu basteln.

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Gestern Abend habe ich mich endlich mal wieder daran gemacht meinen Kartenvorrat aufzufüllen. Da ich gerne Briefe schreibe, kann ich selbstgemachte Karten immer gebrauchen. Grundlage diesmal waren Blätter aus diesem Papierblock:

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Den Block hatte ich vor einer Weile mal bei Idee gesehen und meiner Mutti gaaaanz unauffällig gesagt, dass er mir gefällt und ihn dann auch geschenkt bekommen. Besonders gut gefällt mir an dem Papier die untere Kante. Diese habe ich immer so geknickt, dass noch ein Stück von der schön bedruckten und farblich passenden Papierrückseite zu sehen ist. Außerdem beinhaltet der Block zwei Blätter mit verschiedenen Schiften, die habe ich teilweise auch auf die Karten geklebt. Beim Basteln sah es bei mir so aus:

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Da das benötigte Papier für die Karten ein bisschen kleiner als die Blätter ist, hatte ich von jedem Motiv einen Streifen übrig und klebte einen Teil davon auf den dazugehörenden Briefumschlag. Wenn der Brief geschrieben und der Umschlag verklebt ist, könnte ich mir auch noch eine Umrahmung des Umschlags mit passenden Masking Tape gut vorstellen.

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Bei manchen Karten habe ich das Papierfeld leer gelassen. Hier kann ich entweder in das Feld oder auch auf den unteren, farbig abgesetzten Wellenstreifen noch Botschaften wie “Happy Birthday!” oder “Danke!” schreiben.

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Last but not least noch eine kleine Auswahl der fertigen Werke:

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