Postkartenwand

Gestern hab ich meine Postkartenwand umgehängt. Bisher hingen in meinem Zimmer ganz viele Karten, jetzt sind sie in den Flur gezogen. Zum einem weil ich den Platz in meinem Zimmer mit Fotos verzieren möchte und zum anderen sah unser Flur eh viel zu leer aus. Hach, ich liebe Postkartenwände!

image

Früher hatte ich übrigens auch schon mal eine Postkartenwand, hier habe ich damals auch schon darüber berichtet.

Geliebtes Rügen, verehrte Ostsee

Treue Leser meines Blogs werden es bald nicht mehr hören können: ich liebe Rügen! Die Landschaft und natürlich ganz besonders die Ostsee. Jetzt im Moment würde ich zum Beispiel sehr gerne mal schnell ins kühle Nass hüpfen und mich ein bisschen treiben lassen. In Urlaubserinnerungen schwelgend habe ich heute einige Meeresbilder rausgesucht, die ich gerne zeigen möchte. Ich habe mich dabei auf Fotos mit meinem neuen Schatz Diana:

Scannen0102

beschränkt, denn auch mit dieser habe ich einige Male die Ostsee abgelichtet. Wer mehr Meer sehen möchte, dem sei ein Blick auf meine alten Artikel mit dem Tag Rügen empfohlen. 2010 hab ich mich fotografisch auch schon auf Rügen ausgetobt. Also ausgetobt habe ich mich sicher noch öfter, gebloggt habe ich aber nur 2010 darüber.

Da es nicht nur in, sondern auch auf der Ostsee sehr schön ist, haben wir zwei Schiffstouren gemacht:

33

Dabei habe ich mit unterschiedlichen Objektiven fotografiert. Hier mit dem Fischauge:

35

Und auch einen Farbfilter verwendet:

39

Außerdem hatte ich einen Redscalefilm eingelegt und fleißig während einer Strandwanderung geknipst:

49

Und auch bei der zweiten Schifffahrt habe ich fotografiert:
54

Sommer, Sonne, Sonnenschein: die Lomo-Challenge mit Fee ist mein Name

Es ist wieder Mittwoch, es ist wieder Zeit für meinen fotografischen Beitrag zu Fees Lomochallenge. Nach Hals über Kopf ist das Thema diesmal Sommer, Sonne, Sonnenschein. Also genau das, was ich im August sehnlichst vermisst habe. Und auch, wenn die Sonne mich bei meinen Fotoausflügen etwas im Stich ließ, es sind dennoch einige schöne und vorallem sommerliche Fotos entstanden.

Nachdem ich beim letzten Mal nur Fotos von der La Sardina beigetragen habe, sind diesmal auch welche von meinem neuen Schätzchen, der Diana F+, dabei. Und auch von der Supersampler möchte ich einige Fotos zeigen. An dieser Stelle eine kurze, dramatische Schilderung: bei mir hatte sich ein kleines Metallteil zur Fixierung des bereits belichteten Films umgedreht und mir dadurch den Film zerkratzt. Das ist bei manchen Fotos kaum zu sehen, manche sind davon fast zerstört worden (und natürlich habe ich die Fehlerquelle auch erst nach dem zweiten zerkratzten Film erkannt). Nach einigem Überlegen möchte ich die Fotos trotzdem zeigen. Schließlich gehören auch Fotounfälle zur analogen Fotografie dazu.

Auf geht’s! Starten wir im sonnigen Leipzig! Ende Juli hab ich das erste Mal den Wackelturm besucht. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Hier die nördlicheren Stadtteile samt Wackelgeländer:

1

Und weiter geht’s gleich mit einem Foto aus der Heimat, dem wunderschönen Erzgebirge. Ich habe mal wieder den Fichtelberg besucht, die Sonne hat ein bisschen geschienen. Dieses Bild habe ich bei der Talfahrt in der Gondelbahn gemacht. Ich hab die ganze Zeit gewartet bis uns endlich mal die Schwebebahn entgegen kommt und dann: klick! Abgelichtet. Dieses Bild mag ich total (ich hab es ja auch schon auf meinem Blog eingestellt), Othal im Hintergrund, die Farben, diese leichte Unschärfe in die Ferne… herllich!

2

Was gehört unzertrennlich zum Sommer? Natürlich, Urlaub! Hier ein Fotos was während der Autofahrt in den Sommerurlaub nach Rügen entstanden ist.

3

Es folgt ein in warmen Sommertönen gehaltenes Seebrückenbild aus Sellin:

4Strahlend blauer Himmel mit tollen weißen Wölkchen gehört für mich auch unzertrennlich zum Sommer. Auf einer Wiese liegen (oder noch besser am Strand) und einfach nach oben schauen und beobachten, wie die Wolken vorbeiziehen.

4+1Und mindestens genauso sommerlich: Felder! Hier eines, was ich während der Fahrt mit dem Rasenden Roland fotografiert habe.

5

Apropos Rasender Roland:

6

Und da aller guten Dinge ja bekanntlich drei sind, noch ein Foto, was ich während der tollen Zugfahrt gemacht habe:

7

Und was gehört auch zu Sommer, Sonne, Sonnenschein? Wasser! Und Schiffe! Vom Land aus betrachtet:

8

Und vom Meer aus. Hier mag ich den Lichteinfall von der hoch stehenden besonders:

9

Wasser, Wolken, Sonne, hässliche Streifen

10

Der wunderschöne Hafen in Baabe:

11

Und ein weiterer zwingender Bestandteil des Sommers: Eis! Yummy!

12

And again, weil’s immer wieder so toll ist: Wasser und Wolken:

13

Als letztes noch einmal die bewährten Sommerutensilien: Wasser und Woken. Und was ich besonders schön finde: die Sonnenstrahlen im dritten Bild. Vor den Kreidefelsen, toll!

14So, und nachdem ich jetzt die ganzen tollen Sonnenbilder gesehen habe, werde ich meine Gardinen zuziehen und von einer Sommerreise ans Meer träumen. Das Thema ist bei diesem grau-nassen Wetter dort draußen ja fast schon Folter! ;-)

Angsthase

Wenn mich jemand fragen würde, ob ich ein ängstlicher Mensch bin, würde ich die Frage sofort mit “nein” beantworten. Als Angsthase, Warmduscher, Waschlappen, Lusche oder was es noch alles für schöne Begriffe gibt, sehe ich mich wirklich nicht.
Nachts alleine nach Hause laufen ist für mich überhaupt kein Problem, ich mach mir darüber (außer wenn ich mit jemanden über dieses Thema rede) nicht mal Gedanken. Und ich mach mir auch keine Sorgen wenn mir nachts dubiose Gestalten begegnen. Was dieses Thema angeht, bin ich fast schon naiv-gutgläubig. Doch auch ich hab einen Feigling, einen Hasenfuß, eine Memme in mir.
Und dieser kommt immer dann zum Vorschein, wenn ich so gruselige Filme wie zum Beispiel einen Tatort sehe. Richtige Thriller oder Horrorfilme schaue ich mir gar nicht erst an. Wozu auch, wenn mir schon ein öffentlich-rechtlicher Sonntagabend-Familien-Krimi reicht um mich mal wieder zu gruseln und mit den Schauspielern mitzufiebern? Habt ihr den Tatort von letzten Sonntag gesehen? Ich hab ihn mir gestern Abend ab um zehn angeschaut. Da war eine Frau mit einem Kind alleine in einem Haus und sie wusste, dass sie beobachtet wird. Irgendwie hab ich dann während des Films kurz Pause gemacht und meinen Wäscheständer so vor meine Wohnungstür gestellt, dass er laut scheppernd zusammenbrechen würde wenn jemand kommt. Kaum stand der Ständer so da musste ich über mich selbst lachen. Immerhin konnte ich mit diesem (trügerischen?) Sicherheitsgefühl noch den Rest vom Film aushalten.

Hypezig: I praise my Leipzig! It is a small Paris…

In der New York Times (ja wirklich, in DER New York Times!) stand die Tage ein Artikel über meine neue Heimatstadt Leipzig. Von manchen auch zu “Hypezig” verunglimpft. Warum Leipzig das neue Berlin sein soll, hab ich zwar noch nie so richtig verstanden, aber ich bin ja bisher auch kein begeisterter Fan des “alten Berlins” gewesen. Eins kann ich jedenfalls, wie auch vor einigen Jahren schon Goethe, festhalten: mei Leipzsch lobsch mir. Oder um es mit den Worten der New York Times und damit leider ohne sächsischen Unterton zu sagen: I praise my Leipzig!